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  Fragen & Antworten  
     
  Derzeit schwanken die Verbraucher in ihrem Fleischkonsum zwischen Skepsis und Lust. In der Situation der allgemeinen Unsicherheit sind sachliche Informationen nötig, um richtige Entscheidungen zu treffen.
Wir möchten Ihnen, die für Sie wichtigen Fragen zum Thema „Gesunder Fleischgenuss” beantworten. Senden Sie uns hierzu einfach ein e-mail: quality@siebenfoercher.it. Unsere Fachleute werden Ihnen antworten. Auch Ihre Tipps, Anregungen und Vorschläge sind uns willkommen.

Was heißt HACCP?
Woher kommt mein Braten?
Wozu EU-Zertifizierung und Hygienekontrollen?
Erhöht Fleischgenuss den Cholesterinspiegel?
Welche Zutaten beinhalten Siebenförcher Würste?
Womit werden die Wurstwaren von Siebenförcher haltbar gemacht?
Leben ohne Fleisch?
Was kennzeichnet den echten Siebenförcher "Südtiroler Speck G.g.A."?
Wie entsteht Siebenförchers "Kochschinken”?
Infos zum Thema Lebensmittel Intolleranzen


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Was heißt HACCP?
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Seit 1997 hält Gottfried Siebenförcher die HACCP-Verordnungen ein, die eine strenge Lebensmittelhygiene vorschreiben. Das Regelwerk betrifft:
- Sauberkeit von Maschinen, Werkzeugen und Personal
- Produktfrische
- Zustand der Arbeitsräume und Geräte
- Kontrolle und Aufzeichnung der Raumtemperaturen
- Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe
- Regeln der Arbeitssicherheit
- Mitarbeiterunterweisung und -Schulung.



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Woher kommt mein Braten?

Eine weitere EU-Norm regelt die Etikettierung von Rindfleisch, mit der sich die Herkunft jedes verkauften Stücks Fleisch zurückverfolgen lässt.
Das Etikett enthält folgende Daten:
- Ohrenmarke des Rindes oder Chargennummer
- Geburtsland des Rindes
- Mastland des Rindes
- EU-Nummer des Schlachtbetriebes und Länderbezeichnung
- EU-Nummer des Zerlegebetriebes und Länderbezeichnung; z.B. S764 für Siebenförcher, Italia

Jeder Schlachtbetrieb muss ein Herkunftsregister der geschlachteten Rinder führen. Die Zerlegebetriebe vermerken zusätzlich in einem eigenen Register die Nummern der Ohrenmarken, bzw. Chargen-Nummer der Schlachttiere sowie das Datum, an dem sie verarbeitet wurden.
Mit dem Hygienestempel bescheinigt der Tierarzt seine Kontrolle und gibt das Fleisch zum Verzehr frei.

Die EU-Nummer des Produktionsbetriebes garantiert, dass er von der zuständigen Gesundheitsbehörde zugelassen ist und laufend kontrolliert wird. Die Herkunft des Fleisches, die Gesundheit des Tieres und die einwandfreie Produktion sind behördlich bestätigt. Das bedeutet dreifache Absicherung für jedes Stück Braten.

Qualität für gesunde Ernährung.
Wir kennen unsere Lieferanten persönlich und verpflichten nur sicherste und zuverlässige Partner. Bei jedem Wareneingang bürgen Qualitätskontrollen und größte Sorgfalt in unserem Hause für zusätzliche Sicherheit: Überprüfung der Begleitdokumente, Kontrollen der Hygiene, bakteriologische Untersuchungen bis hin zur Temperaturmessung jeder einzelnen Partie.



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EU-Zertifizierung / Kontrollen

Wir arbeiten nur mit ausgesuchten Lieferanten zusammen, die eine EU-Zertifizierung besitzen und die wir seit Jahren kennen. Genaue Lagerführung und langjährige Erfahrung geben uns Gewissheit, dass nur frische Ware verarbeitet wird. Das Frischfleisch wird täglich angeliefert.

Der Hygieneinspektor nimmt regelmäßig Produktproben und macht Abstriche von Werkzeugen, Maschinen und Handflächen. Die Proben werden vom Veterinäramt des Landes analysiert.

Die Stichprobenkontrollen der Zollbehörden bei der Einfuhr des Fleisches sowie die Veterinärdienste im In- und Ausland gewährleisten die Sicherheit der Produkte. Eine zusätzliche Garantie ist durch die unangekündigten Kontrollen gegeben, die das Landesveterinäramt im Betrieb durchführt.
Unsere Mitarbeiter kontrollieren und verkosten täglich die eben hergestellten Wurstwaren und führen damit eine wichtige Eigenkontrolle durch. Wir überprüfen kontinuierlich Bekömmlichkeit, Geschmack und Qualität unserer Wurstprodukte, und können sie so unseren Kunden mit bestem Gewissen empfehlen.

In unserem Fach- und Spezialitätengeschaft unter den Meraner Lauben sind wir mit unseren Kunden im direkten Kontakt und ständigen Austausch. Um ihr Vertrauen zu gewinnen und auf Dauer zu erhalten, müssen wir bei unseren Produkten Tag für Tag höchste Qualität und absolute Frische garantieren. Die große Zahl der Stammkunden und die Beliebtheit unserer Fleischprodukte und Wurstwaren ist ein Zeichen dafür, dass uns dies seit Jahren gut gelingt.



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Erhöht Fleischgenuss den Cholesterinspiegel?

Man muss beachten, dass etwa 50% des Blut-Cholesterins von unserem Körper selbst produziert wird. Die weiteren 50% werden über die Nahrung aufgenommen.
Daher wird bei erhöhten Blut-Cholesterinwerten meist die Reduzierung der Cholesterinzufuhr von außen, also über die Nahrungsmittelaufnahme empfohlen.

Bei den meisten Menschen reguliert sich der Blut-Cholesterinspiegel im Körper auf natürliche Weise, d.h. bei geringerer Aufnahme produziert der eigene Körper mehr Cholesterin und damit bleibt der Cholesterinspiegel nahezu unverändert und vermindert sich max. um 10 bis 15%.
Einige Personen sind jedoch cholesterin-sensitiv. Sie reagieren stark auf verminderte Cholesterinzufuhr. (H.K. Biesalski et al. Ernährungsmedizin, Stuttgart 1995)

Wer nun den Cholesteringehalt in seiner Ernährung senken muss oder möchte, kann - neben der pflanzlichen Nahrung, die cholesterinfrei ist - auf cholesterinarmes fettfreies Muskelfleisch von Geflügel, Kalb, Rind und Pferd zurückgreifen.



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Welche Zutaten beinhalten Siebenförcher Würste?

Siebenförcher-Wurstspezialitäten enthalten nur Schweinefleisch und nur geprüftes, schieres Rindfleisch (d.h. Fleisch ohne Knochen).
Auf die Verarbeitung von Hirn oder Separatorenfleisch wurde bei Siebenförcher schon immer verzichtet, denn Siebenförcher Wurst- und Fleischwaren enthalten traditionell nur ausgesuchtes Qualitäts-Fleisch.
Wenn Sie Wurst beim Metzger oder an der Wursttheke kaufen, fragen Sie nach der Zusammensetzung. Bei verpackter Wurst achten Sie auf das Zutatenverzeichnis. Die verwendete Tierart (für Fleisch und Innereien) muss auf dem Etikett angegeben sein.



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Womit werden die Wurstwaren von Siebenförcher haltbar gemacht?

Surfleisch, Schinken und Wurst-Spezialitäten aus dem Hause Siebenförcher werden mit Pökelsalz zur besseren Farberhaltung und zur Vermeidung der Vermehrung pathogener Mikroorganismen gesalzen. Es ist das einzige Konservierungsmittel, das die Metzgerei Siebenförcher verwendet.
Pökelsalz besteht aus Speisesalz mit ca. 0,5 % Natriumnitrit und wird in nahezu allen Ländern zur Erhaltung der roten Farbe des Fleisches benutzt.



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Leben ohne Fleisch?

Viele Konsumenten sind jetzt ratlos. Sollen sie noch Rindfleisch essen? Gibt es Alternativen? Es gibt sie! Mit Siebenförcher muss niemand auf den guten Braten oder die feine Wurst verzichten.



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Was kennzeichnet den echten Siebenförcher "Südtiroler Speck G.g.A."?

Aus der Notwendigkeit, Fleisch haltbar zu machen, entstand die Tradition des Speckmachens bei unseren Bergbauern. Im Laufe vieler Generationen wurde sie zu einer wahren und schmackhaften Kunst. Das überlieferte Herstellungsverfahren wird bei Gottfried Siebenförcher genauestens eingehalten.
Der Schweineschlegel wird fachmännisch vom Knochen gelöst und zugeschnitten. Die Schwarte darf nicht übergreifen, das Fett nicht zu sehr vorstehen. Dann wird das Fleisch eingesalzen und zur Kontrolle der Reifezeit mit einem Wochenstempel versehen.
3 Wochen ruht der noch rohe Speck im Pökelraum und wird wöchentlich gewendet. Anschließend wird er entweder aufgehängt oder gepresst und eine weitere Woche kalt getrocknet. Jetzt kommt der Speck für eine Woche in die Rauchanlage. Alle 2 1/2 Stunden umströmt eine besondere Rauchmischung aus Buchenholz und Wacholderbeeren für jeweils 20 Minuten die Hammen. Nach dem Räuchern reift der Speck in Ruhe weitere 4 Monate in unseren Klimaräumen bei 12 °C und 70% Luftfeuchtigkeit.

Erst nach 20-24 Wochen und einem Gewichtsverlust von mindestens 40% hat der Gottfried Siebenförcher-Speck seine köstliche Reife erreicht. Durch das sogenannte „Abschmecken” prüft der Fachmann den richtigen Reifegrad: Mit einem feinen Pferdeknochen, sticht er in die Hamme. Feine Geruchs- und Geschmackspartikel bleiben an der Knochennadel haften und geben ihm Auskunft über den Reifegrad des Specks.

Nur Aufgrund dieser strengen Vorgehensweise und Kontrollen erhält der Gottfried Siebenförcher-Speck den Markenspeck-Brandstempel. Die europaweit geschützte geographische Angabe „Südtiroler Markenspeck” ist nur erstklassigem Speck vorbehalten, der nach traditionellen Herstellungsverfahren in einem abgegrenzten Ursprungsgebiet und gemäß einer überprüfbaren Produktionsvorschrift hergestellt wird.

Der Südtiroler Markenspeck erzielt seit Jahren große Erfolge und weite Beliebtheit.
Die mittlerweile benötigten 4 Mio. Hammen können natürlich nicht allein von Südtiroler Schweinen geliefert werden. Die Schweineschlegel werden von Qualitätsbetrieben aus Deutschland, Niederlanden und Österreich bezogen.



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Wie entsteht Siebenförchers "Kochschinken”?
Das Pökeln ist ein traditionelles Verfahren, um den rohen Schweineschinken haltbar zu machen. Das Fleisch wird mit einer Salz- und Gewürzmischung behandelt. Anschließend wird der Schinken 24 Stunden lang in der Polter massiert, um sein Eiweiß aufzuschließen. Das anschließende Kochen bindet es wieder und gewährleistet dadurch die Schnittfestigkeit und das appetitliche Aussehen des gekochten Gottfried Siebenförcher Schinkens.



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Infoblatt Allergene
Da das Thema Lebensmittel-Intolleranzen eine immer wichtigere Rolle spielt bietet die Spezialitätenmetzgerei G. Siebenförcher eine Einkaufshilfe zu diesem Thema.
Erhältlich ist die Broschüre im Detailhandel unter den Meraner Lauben oder einfach als Download HIER >> 218 KB

 
 
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Siebenförcher G. u. T. & Co. OHG | Meran - Gargazon (BZ) | Tel. 0473 293 700 | Fax 0473 293 800 | info@siebenfoercher.it
 

MwSt.-Nr.: IT 01374850210